PARKFEST in der GEMEINDE KLEIN TREBBOW
vom 3. bis 5. Juli 2026
Unsere Ausstellung “Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner im Kampf für die Demokratie in Mecklenburg 1924 – 1933” ist im Rahmen des Parkfestes zu folgenden Zeiten geöffnet:
Freitag, 3. Juli 2026, von 14 bis 17 Uhr
Samstag, 4. Juli 2026, von 11 bis 17 Uhr

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung stehen die Auseinandersetzungen um die Stärkung der Weimarer Republik in den Jahren 1924 bis 1933 und einzelne Personen des Reichsbanners wie Albert Schulz, Willy Jesse und Alfred Starosson aus Rostock, die sich im damaligen Gau Mecklenburg-Lübeck für die Demokratie eingesetzt haben. Mit Unterstützung der drei Weimarer Koalitionsparteien - der SPD, der liberalen Deutschen Demokratischen Partei und des Zentrums – mobilisierte das Reichsbanner viele Menschen für die Verteidigung der Republik.

Am Sonntag, dem 5. Juli 2026, laden wir um 11 Uhr zum Erzählcafé ins Teehaus nach Klein Trebbow ein.

Wir begrüßen Angela Bohrer, die Tochter, und Elisabeth Ruge, die Enkelin von Charlotte und Fritz-Dietlof von der Schulenburg zum Gespräch.

An diesem Tag zeigen wir die Ausstellung “Der Weg in den Widerstand. Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg"

„Wahlkämpfe und politische Gewalt in Mecklenburg 1930-1933“
Am Freitag, dem 12. Juni 2026 um 18 Uhr war im Dorfzentrum Klein Trebbow diese Veranstaltung

Dr. Bernd Kasten, Leiter des Schweriner Stadtarchivs, wird unter dem Titel „Wahlkämpfe und politische Gewalt in Schwerin 1930 bis 1933“ Einblicke in die politisch aufgeladene Atmosphäre jener Jahre geben. Der Niedergang der Demokratie in Mecklenburg war seit 1930 von einem immer heftigeren Anstieg der politischen Gewalt begleitet. Hatten die Parteien bis dahin auf die Kraft ihrer Argumente vertraut und auch ihre politischen Gegner zu Wort kommen lassen, so schlugen die Nationalsozialisten hier einen ganz anderen Kurs ein. Im Wahlkampf wurde nicht mehr miteinander geredet, sondern – soweit es die NSDAP anging – vor allem gebrüllt, geschlagen und geschossen. Saalschlachten, Überfälle und Schlägereien prägten das politische Klima auch in Mecklenburg. Unter anderem endeten Konflikte in Grevesmühlen, Hagenow und Güstrow für Mitglieder des Reichsbanners bzw. der Eisernen Front, die sich für die Sicherung der Weimarer Republik einsetzten, tödlich. Die NSDAP setzte zunehmend auf Gewalt, um ihre politischen Ziele durchzusetzen.

Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm im Rahmen unserer Sonderausstellung „Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie in Mecklenburg 1924 bis 1933“. Die Mitglieder der Schutzorganisation der Republik setzten sich in ihrem Kampf um die Weimarer Republik für Demokratie ein – denn Demokratie war für sie die Bedingung für Frieden und Freiheit.

Einladung herunterladen (PDF 2 MB)