Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie 1924 - 1933
Schwarz Rot-Gold waren nicht nur die Farben der Weimarer Nationalversammlung sondern auch die des 2024 gegründeten Reichsbanner. Die Mitglieder der Schutzorganisation der Republik setzten sich in ihrem Kampf um die Weimarer Republik für die deutsche Demokratie ein – denn die Demokratie war für sie die Bedingung für Frieden und Freiheit. Vor allem wollten sie mit zivilen Mitteln für den Erhalt der parlamentarischen Demokratie eintreten. Mit Unterstützung der drei Weimarer Koalitionsparteien - der SPD, der liberalen Deutschen Demokratischen Partei und des Zentrums - konnte das Reichsbanner viele Menschen für die Verteidigung der Republik mobilisieren. Sie erklärten sich bereit, diese notfalls gegen ihre Feinde auch mit Gewalt zu verteidigen. Das Reichsbanner scheiterte jedoch an der nationalsozialistischen Gewalt und wurde 1933 durch das NS- Regime verboten. Viele ehemalige Mitglieder engagierten sich aber weiterhin im Widerstand gegen das NS-Regime.
Mit der Sonderausstellung "Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie 1924 bis 1933" möchte der Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow e.V. einen Überblick über die Aktivitäten und einzelne Personen des Reichsbanners in Mecklenburg bzw. im damaligen Gau Mecklenburg-Lübeck geben.
Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 10. Mai 2026, um 16 Uhr im Teehaus in Klein Trebbow eröffnet. Dr. Fritz Felgentreu, Vorsitzender des Reichsbanner Schwarz- Rot-Gold. Bund aktiver Demokraten e.V. der Bundesrepublik Deutschland führt in die Ausstellung ein.
“Wie viele dieser Männer damals ihr Leben ließen, ist unbekannt. Es waren Männer von hohem Idealismus, und ich kann nicht ohne ein Gefühl tiefer Dankbarkeit und Bewunderung an sie denken”
Tony Sender über die Mitglieder des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, 1938
